Anbau

Ein Stück Natur - das wollen wir Ihnen bieten, ob beim Einkauf im Frischemarkt oder beim Genießen und Feiern im Café Zapf!
Und deshalb ist uns der Anbau unserer eigenen Produkte auch so wichtig. Denn Qualitätsprodukte sind kein Zufall. Fruchtbarer Boden, sorgfältige Pflege und professionelle Lagerung bilden bei uns die Grundlage für eine unverwechselbare Qualität.

Der Spargel - das königliche Gemüse - eröffnet das Erntejahr auf dem Obsthof Zapf. Die Ernte beginnt je nach Witterung im April und endet am 24. Juni (Johannistag). Im warmen Klima der Südpfalz gedeiht unser Spargel besonders gut und erreicht durch die etwas schwereren Böden ein besonders intensives Aroma.

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Sommergefühl pur - das wecken die ersten vollaromatischen Erdbeeren! Tagesfrisch direkt vom Feld in den Frischemarkt oder in unsere Backstube für Marias leckersten aller Erdbeerkuchen.

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Äpfel & Birnen - das ist unser dritter Anbauschwerpunkt. 14 verschiedene Apfelsorten wachsen in unseren Obstanlagen. Ob frisch-säuerlich oder verführerisch-süß, ob Lagerapfel oder Backapfel … Sie haben die Wahl!

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Und auch die verschiedenen Sommerobstsorten bauen wir selbst an: Himbeeren, Mirabellen & Süßkirschen, Aprikosen & Pfirsiche, Zwetschgen und Nashi-Birnen. Lassen Sie sich einfach vom gesunden Geschmack der Natur begeistern!

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Ob Obstanlage oder Spargelfeld - neben der Qualität unserer Produkte liegt uns der schonende Umgang mit Boden, Fauna und Flora besonders am Herzen. Dafür setzen wir unsere ganze Kompetenz und
Erfahrung ein, aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse. So folgt unser Anbau den Regeln der Integrierten Produktion.

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Spargel

Gleich nach Sonnenaufgang beginnen wir mit dem Spargelstechen. Unter lichtundurchlässiger Folie zeigen sich täglich neue Spargelköpfe, die die Erdoberfläche durchbrochen haben. Die Stangen werden von Hand freigelegt und mit einem Spezialmesser in etwa 25 cm Tiefe abgestochen.
Der Spargel wird direkt nach der Ernte auf den Hof gefahren. Dort wird er gekühlt, sortiert und teils erntefrisch geschält.

Unser Tipp zum Spargel aufbewahren
Wenn Sie unseren Spargel zuhause noch aufbewahren möchten, wickeln Sie die Spargelstangen am besten in ein feuchtes Tuch ein und legen sie ins Gemüsefach des Kühlschranks (ideal sind circa 0,5°C). Ungeschälter Spargel hält sich so ein bis zwei Tage.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit, geschälten Spargel vakuumiert zu kaufen. In dieser Verpackung hält er im Kühlschrank drei bis vier Tage.

Gesund genießen
Spargel ist in gegarter Form mit nur 12 kcal (53 kJ) pro 100 g ein ausgesprochen kalorienarmes Lebensmittel. Er wirkt außerdem entwässernd und enthält zusätzlich zahlreiche Bioaktivstoffe, die gesundheitliche Wirkungen entfalten können. Ballaststoffe fördern die Darmfunktion und unterstützen so eine gesunde Verdauung. Außerdem enthält Spargel viel Vitamin K, das lebenswichtig für die Blutgerinnung ist. Bereits 200 g Spargel decken den Tagesbedarf an Vitamin K. Neben Vitamin E, das die Körperzellen schützt, liefert Spargel auch eine Menge Folsäure, ein Vitamin, das die gesunde Entwicklung des Nervengewebes unterstützt.

Spargel - das „königliche Gemüse” mit langer Geschichte
Bereits vor mehr als 5.000 Jahren wurde Spargel den altägyptischen Pharaonen als Delikatesse serviert. Die römischen Kaiser schätzten den Spargel ebenfalls so sehr, dass ihre Gärtner als Erste in Europa mit planmäßigem Anbau begannen.
Diesseits der Alpen geriet er dann erst einmal in Vergessenheit. Erst nach und nach wurde er hinter Klostermauern, später von König Ludwig XIV. (1643 bis 1715), in seinen Schlossgärten zu neuem Leben erweckt. Erste Großkulturen wurden etwa um 1870 angelegt.

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Erdbeeren

Erdbeeren schmecken am besten frisch. Bei uns bekommen Sie sie tagesfrisch!
Im April oder Mai, bevor die Pflanzen sich voll entwickelt haben, wird eine Strohschicht auf das Erdbeerfeld aufgebracht, um die Früchte vor Bodenfeuchtigkeit und Erdverschmutzung zu schützen. Eine andere Methode ist, die Pflanzen mit schwarzer Folie zu unterlegen. Dadurch wird die Sonnenwärme gespeichert und eine frühere Reife erzielt. Geerntet werden unsere Erdbeeren von Hand und dann sofort in Schalen aus natürlichem, atmungsaktivem Material gelegt.

Unsere Erdbeersorten

Sorte Merkmale und Geschmack Erntezeit
Clery Die erste Sorte im Jahr, lecker & fest,
besonders gut zum frisch essen
Anfang bis Mitte Mai
Darselect Französische Sorte mit gutem Aroma,
optisch besonders schön
Ab Mitte Mai
Elsanta Bewährte Sorte, zum frisch essen wie für Marmelade Etwa Ende Mai
Malwina Das Finale der Erdbeersaison, deutsche Sorte mit intensivem Rot Ende Mai bis Anfang Juni

 

Gesund genießen
Frische Erdbeeren haben einen Energiegehalt von nur 32 kcal (134 kJ) pro 100g. Sie sind Quelle zahlreicher Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe, die positive gesundheitliche Wirkungen entfalten können. So enthalten 100 g Erdbeeren mit einer Menge von 65 mg mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Bereits 120 g frischer Erdbeeren decken den Tagesbedarf
an Vitamin C, welches eine antioxidative Wirkung besitzt und so Körperzellen vor schädlichen freien Radikalen schützen kann. Außerdem sind zahlreiche lebenswichtige Mineralien und Spurenelementen, wie Kalium, Magnesium und Kupfer, in der frischen Erdbeere enthalten.

Erdbeeren - Eine Reise um die halbe Welt
Vermutlich waren es französische Seefahrer, die Ableger verschiedener Erdbeerpflanzen aus Übersee nach Frankreich brachten. Dort gelang es um 1700, eine kleine amerikanische Wildsorte (Fragaria virginiana) mit großfruchtigen chilenischen Pflanzen (Fragaria chiloensis) zu kreuzen. Aus den französischen Züchtungen gingen die uns heute bekannten Erdbeersorten hervor. Auf Umwegen gelangten die Pflanzen um 1750 nach Deutschland. Und so begann um 1840 auch der planmäßige Anbau im unserer Region.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden weltweit mehr als 1.000 Erdbeersorten gezüchtet. Es gibt frühe, mittelfrühe, mittelspäte und späte sowie einmal und mehrfach tragende Sorten. Das heißt, von Mitte Mai bis Oktober können Freilanderdbeeren geerntet werden.

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Äpfel & Birnen

Ob frisch-säuerlich oder verführerisch-süß, ob Lagerapfel oder Backapfel - Sie haben die Wahl.

Unsere Frühäpfel sind ideal für den direkten Verzehr. Je nach Sorte sind sie zwischen Mitte Juli und Anfang September erntereif.

Sorte Merkmale und Geschmack Vorzüge und Verwendung
Collina Feine Süße, festes Fruchtfleisch Der früheste Sommerapfel
Delbarestivale Leicht süßlich Bestes Aroma
Piros Feine Säure Ein gelb-roter Sommerapfel

 

Unsere Herbst- und Winteräpfel zeichnen sich durch gute Lagerfähigkeit aus. Die Erntezeit erstreckt sich von Anfang September bis Anfang November.

Sorte Merkmale und Geschmack Vorzüge und Verwendung
Elstar Säuerlich Der Star unter den Herbstäpfeln
Gala Star Sehr saftig und süß Der ideale Kinderapfel
Green Leicht säuerlich, mittelgroß und grün Tolle Alternative zu Granny Smith
Rubinette Feinstes Aroma, optimales Zucker-Säure-Verhältnis Der ideale Pausensnack, auch für Kinder
Jonagold Saftig, süß und würzig Bis Februar lagerfähig, auch zum Backen geeignet
Jonagored Knackig, mit feiner Säure Vielfältig verwendbar, lagerfähig bis März
Roter Boskoop Leicht säuerlich Hervorragender Backapfel
Pinova Rubinette-Geschmack: fest, süß und aromatisch Eine ausgewogene Neuzüchtung aus Deutschland
Idared Der Vitamin-C-Apfel mit wenig Zucker Für Diabetiker geeignet, lagerfähig bis Mai
Braeburn Knackig, würzig-aromatisch, festes Fleisch Beste Lagereigenschaften
Fuji Knackig, saftig, süßlich Ein besonderer Apfel mit ananasähnlichem Aroma

 

Und Birnen wachsen auch bei uns. In sechs köstlichen Sorten.

Sorte Merkmale und Geschmack Vorzüge und Verwendung
Clapp's Liebling Süßsäuerlich und sehr saftig mit feinem Aroma Eine frühe Birne für den sofortigen Verzehr
Alexander Lucas Süß und saftig Gekühlt gut lagerfähig
Concorde Süß und saftig Gut lagerfähig
Conférence Saftig, süß und würzig Bedingt lagerfähig
Williams Christ Schmelzend mit intensivem Aroma Der Klassiker unter den Birnen
Verdi Neue Sorte mit sehr gutem Geschmack Gut lagerfähig

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Was ist Integrierter Anbau?

Hochwertige Produkte umweltschonend anzubauen - das ist das Ziel des Integrierten Anbaus.
Dafür wird je nach Standort und Jahreszeit eine Mischung aus verschiedenen Verfahren und Maßnahmen eingesetzt. In der Obstanlage wird dabei insbesondere die große Artenvielfalt gepflegt, erhalten und als "Stabilisator" für das Ökosystem genutzt.
Nützlingsfördernde Maßnahmen sind z.B. das Aufhängen von Nistkästen für Singvögel oder die Errichtung von Steinhaufen als Refugium für Mauswiesel.
Darüber hinaus werden Nützlinge gezielt in der Obstanlage ausgebracht. Zum Beispiel Raubmilben als Gegenspieler zu Spinnmilben oder die Blutlauszehrwespe zur Bekämpfung der Blutlaus.
Eine artenreiche Begrünung der Obstanlage und eine reduzierte Düngung fördern das Bodenleben; die dadurch gesteigerte Bodenaktivität garantiert eine ausgewogene Wasser- und Nährstoffversorgung der Kulturpflanzen. Die Erosion der Bodenkrume sowie die Auswaschung von Nährstoffen werden verhindert.
Regelmäßige Bodenuntersuchungen geben Auskunft über die Nährstoffgehalte im Boden und helfen dem Obstbauern, gezielt die Nährstoffe zuzuführen, die durch die Ernte der Früchte entzogen werden.
Das Auftreten von Schaderregern wird durch verschiedene - inzwischen zum Teil computergestützte - Verfahren kontrolliert, so dass einer Massenvermehrung vorgebeugt werden kann.
Selektive und nützlingsschonende Pflanzenschutzmittel werden nur nach Überschreiten einer Schadschwelle eingesetzt.
Und nicht zuletzt werden schon bei der Sortenwahl die Resistenzeigenschaften gegen Krankheiten und Schädlinge berücksichtigt, um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu minimieren.

Als Mitglied dieser Arbeitsgemeinschaft Integrierter Obstanbau Rheinland-Pfalz e.V. (AGIO) haben wir uns verpflichtet, alle Richtlinien stets einzuhalten und regelmäßige Kontrollen auf unserem Betrieb zuzulassen. Entsprechend führen wir das Gütezeichen des Landes Rheinland-Pfalz für “kontrolliert integriert - umweltschonend erzeugte” Produkte. Es bürgt für eine umweltschonende Produktionsweise und gewährleistet eine hohe innere und äußere Qualität der Früchte.
Für die Umsetzung und Einhaltung auf unserem Hof bürgen wir mit unserem Namen!

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